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JuPis NRW

Junge Piraten NRW fordern sofortigen Rücktritt von Ralf Jäger

JuPis, NRW – 01. 07. 2014

Der Landesvorstand der Jungen Piraten NRW kritisiert den unwahren und tendenziösen Bericht des Innenministeriums zum Angriff von Rechtsradikalen am Wahlabend auf das Rathaus in Dortmund. Wir fordern persönliche Konsequenzen des veranwortlichen Innenministers Ralf Jäger.
Der am 23. Juni 2014 vom Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) vorgelegte Bericht verzerrt die Geschehnisse des Wahlabends und diffamiert Opfer.
Daher fordern wir eine sofortige Rücknahme des Berichtes und eine Richtigstellung, die auf Fakten beruht. Außerdem muss Ralf Jäger persönlich die Verantwortung für die Arbeit
seines Ministeriums übernehmen und dafür, dass er den Bericht im Innenausschuss verteidigt hat.Politiker*Innen demokratischer Parteien dürfen nicht zu Täter*Innen gemacht werden wenn sie sich friedlich uniformierten und bewaffneten Neonazis entgegenstellen.

„Man sollte meinen, dass ein Angriff auf ein Rathaus ausreicht, um auch dem oder der Letzten zu zeigen, dass gewaltbereite Neonazis seit Jahrzehnten in Dortmund agieren. Ich frage mich ernsthaft, was passieren muss, damit die Politik endlich aufwacht.“ (Marvin Wagner, Schatzmeister im Landesvorstand und wohnhaft in Dortmund)
Der Bericht leugnet außerdem Tatsachen wie das Singen der 1. Strophe des Deutschlandliedes und das Rufen volksverhetzender Parolen wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“. Diese Taten können durch diverse Zeugenaussagen und private Videoaufnahmen belegt werden. Es ist unmöglich, dass die eingesetzten Polizeikräfte dies nicht wahrgenommen haben. Außerdem ist ein Angriff mittels Pfefferspray durch einen Neonazi auch mit einem hochauflösenden Foto belegt. Darauf ist der Täter eindeutig zu identifizieren.
Da jedoch all dies anscheinend nicht berücksichtigt wurde können wir den Bericht so nicht akzeptieren.
Daher unterstützen wir die Forderungen der Fraktion der Piratenpartei im Landtag NRW [1] und den Beschluss der Grünen Jugen NRW[2].
Unser MdL Daniel Schwerd bringt es sehr schön auf den Punkt:
„Es wird allerorten Zivilcourage gefordert. Stellt sich aber jemand Nazis entgegen, wird er zum besoffenen linken Schläger erklärt.“ [3]

 

Pressekontakte:
Mail: vorstand@​jupis-nrw.​de
Junge Pira­ten, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Postfach 10 30 04
44030 Dortmund
Telefon: 030 577 0207–12
[1] http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-6120.pdf
[2] http://gruene-jugend-nrw.de/2014/06/innenminister-jaeger-muss-konsequenzen-ziehen/
[3] https://twitter.com/netnrd/status/482085081730019328
Bericht Innenministerium: http://www.piratenfraktion-nrw.de/wp-content/uploads/2014/06/MMV16-2004.pdf
Bericht (kommentiert): http://www.piratenfraktion-nrw.de/wp-content/uploads/2014/06/Der-Bericht-des-MIK-im-Einzelnen-kommentiert.pdf

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Distanzierung zur PM der Piratenpartei Duisburg

JuPis, Piraten – 17. 06. 2014

Wie viele schon auf Twitter, Facebook etc. mitbekommen haben, haben sich die Piraten Duisburg gegen eine Erklärung des Duisburger Stadtrats mit dem Titel “Duisburger Konsens gegen Rechts: Wir alle sind Duisburg!”, in der es um Humanität, Solidarität, Arbeit gegen Rechtsextremismus und dem Bekenntnis zu einer offenen demokratischen Gesellschaft geht, gestellt.


Wir, die Jungen Piraten NRW, sehen das problematisch, weil wir denken, dass eine parteiübergreifende Arbeit gegen Rechts und rechte Parteien gut und wie bereits bestehende Bündnisse gegen Rechts zeigen, sinnvoll ist.
Außerdem leben wir Junge Piraten das Motto #keinfussbreit, welches wir in unserer Unvereinbarkeitserklärung und z.B. in Aufrufen zu Naziblockaden (BlockaDO) gezeigt haben.


Die Gründe, weshalb die Piraten Duisburg diese Erklärung nicht unterstützen wollen, finden wir nicht ausreichend. Zwar sind die Nazis von den Bürger*innen in den Stadtrat gewählt worden, jedoch sehen wir das nicht als Grund an, sie und ihre menschenfeindlichen Forderungen dort zu tolerieren. Eine Demokratie muss keine undemokratischen Formen unterstützen.


Dass die Bekenntnisse zu Humanität, Solidarität und einer offenen demokratischen Gesellschaft nicht überflüssig sind, beweisen die Wahlergebnisse – wenn rechte oder rechtspopulistische Parteien, welche in vielen Punkten diesen Bekenntnissen nicht entsprechen, Macht bekommen, ist es für die anderen Parteien umso wichtiger, sich für ebendiese Werte auszusprechen und einzusetzen. Dies gilt für die Jungen Piraten und sollte ebenso für die Piratenpartei gelten.


Obwohl in der Vergangenheit vielleicht einiges im Stadtrat Duisburgs schief ging und dies für Bürger*innen ein Anlass gewesen sein könnte, die rechtsextremen oder rechtspopulistischen Parteien, welche scheinbar einfache “Lösungen“ boten und den Frust über die Etabliertenpolitik zu ihrem Vorteil nutzen, zu wählen, ist dies kein Grund, diesen Umstand zu tolerieren.
Es steht ganz außer Frage, dass eine freie Presse ein wichtiger Bestandteil der Demokratie ist, jedoch steht es der Presse nach wie vor frei, der Bitte des Stadtrates nachzukommen.


Insgesamt sind wir der Meinung, dass die Erklärung des Stadtrates Duisburg wichtig ist, um einem Thema, was nicht wegignoriert werden kann, die Stirn zu bieten und um ein gemeinsames Zeichen gegen Rechts zu setzen. Dass die in den Stadtrat Duisburg gewählte Piratin Britta Söntgerath für die Duisburger Konsens-Erklärung und gegen die Kritik aus den Piraten Duisburg gestimmt hat, finden wir gut.

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Einladung zur LMV

Uncategorized – 16. 04. 2014

Ahoi,

am 04.05.2014 findet in dem Wahlkreisbüro der Neusser Piraten unsere ordentliche Landesmitgliederversammlung statt. Es sind zwar nur Mitglieder stimmberechtigt, trotzdem sind Gäste natürlich herzlich willkommen.

Ihr könnt unter dem Punkt Anträge Programmanträge einstellen. Natürlich könnt ihr auch Anträge an den Vorstand senden und wir pflegen sie dann ein: vorstand@jupis-nrw.de
Beachtet, dass alle Anträge die bis zu 7 Tage vor der Landesmitgliederversammlung nur behandelt werden können.

Die Tagesordnung lautet wie folgt:

TOP 1: Begrüßung durch den Vorsitzenden
TOP 2: Wahl Versammlungsleitung, Protokollführung und Wahlleitung
TOP 3: Verabschiedung der Geschäftsordnung
TOP 4: Verabschiedung der Tagesordnung
TOP 5: Auflösung des Landesverbandes
TOP 6: Satzungsänderungsanträge
TOP 7: Allgemeine Anträge
TOP 8: Wahlen zum Landesvorstand
TOP 9: Sonstiges
TOP 10: Schlusswort des Vorstandes
TOP 11: Schließung der Versammlung

Akkreditiert wird ab 12:30 Uhr die Versammlung beginnt um 13:00. Sehr wichtig: Bitte bringe einen Lichtbildausweis (Bspw. Personalausweis / Pass) mit, damit wir dich akkreditieren können. Deinen Mitgliedsbeitrag kannst du auch vor Ort entrichten. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, welche nicht mehr als 3 Monate mit ihren Mitgliedsbeiträgen im Rückstand sind.

Adresse:
Wahlkreisbüro Neuss (Piraten)
Erftstrasse 114
41460 Neuss

Karte: http://www.neusser-piraten.de/?page_id=1286

Wir freuen uns auf alle Teilnehmer*innen!

Viele Grüße
Euer Landesvorstand

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Aufruf für den 1. Mai

Aktion, JuPis, NRW – 13. 04. 2014

 

BlockaDO – Gemeinsam gegen Nazis

Wieder einmal wollen Nazis in Dortmund aufmarschieren. Dieses Mal hat die Partei „Die Rechte“ eine Demo für Donnerstag, den 1. Mai, angemeldet. Wir rufen dazu auf, den Naziaufmarsch zu blockieren.

Es ist ein unerträglicher Zustand, wenn es Neonazis immer wieder möglich ist, ihre menschenverachtende Ideologie ungestört zu artikulieren; wenn sie dort, wo sich Menschen begegnen, ihre ausgrenzende Volksgemeinschaft propagieren können. Wir werden das nicht weiter zulassen.

Bereits in der Vergangenheit hat es Versuche gegeben, die Demonstrationen der Neonazis zu stören oder zu verhindern. Dieses Jahr soll es mit neuer Kraft in einem großen, spektrenübergreifenden Bündnis gelingen, die Demonstration der Neonazis durch Sitzblockaden zu verhindern. Die einzelnen Teile des Bündnisses haben ganz unterschiedliche gesellschaftspolitische Hintergründe, doch alle am Bündnis beteiligten eint ein Ziel: Wir wollen den Aufmarsch am 1. Mai effektiv blockieren!

Wie die Erfahrungen aus anderen Städten gezeigt haben, können Nazi-Aufmärsche am besten verhindert werden, indem viele Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, Platz nehmen, sitzen bleiben, miteinander ins Gespräch kommen, spielen, lesen und so den Naziaufmarsch verhindern. BlockaDO wird diesen Beispielen folgen. Unser Aufruf gilt allen, die sich an den Aktionen beteiligen wollen. Unsere Blockaden sind ein gerechtfertigtes Mittel, mit dem die Zivilgesellschaft den Nazis Grenzen setzt. Dies gelingt uns, weil wir viele sind, weil wir entschlossen sind und weil wir solidarisch sind.

Es ist kein Zufall, dass die als Partei verkleideten Nazis am 1. Mai marschieren wollen. Sie erhoffen sich mit der Wahl des Termins eine Spaltung der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Sie wissen, dass viele Menschen an diesem Tag für eine starke Gewerkschaft demonstrieren.

Wir wissen diese antifaschistischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an unserer Seite und wir wissen: Es wird am 1. Mai Möglichkeiten geben, dass eine zu tun und das andere nicht zu lassen.

Wir werden den Nazis die Straße nicht mehr überlassen. Deswegen:

  • Kommt am 1. Mai auf die Straße und nehmt Platz!
  • Lasst uns gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren!

BlockaDO – Gemeinsam gegen Nazis

Weitere Informationen: http://www.blockado.info/aufruf-fuer-den-1-mai/

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Gegen Pro Köln

JuPis – 23. 03. 2014
Hallo Mensch,
Hallo Jugendorganisation,
wir, die Jungen Piraten Köln, finden dass wir etwas gegen die geplanten Kundgebungen von Pro Köln (Warnung: Seite von Pro Köln) machen müssen. Wir wollen Widerstand gegen rechts leisten, indem wir Präsenz zeigen.Hierbei hätten wir gerne Eure Unterstützung. Habt Ihr Ideen oder Vorschläge, wie wir dem am effektivsten entgegentreten können? Wir freuen uns über Unterstüzung von Euch/Dir. Da wir nicht an allen geplanten Kundgebungen präsent sein können, finden wir es wichtig wenn Ihr als Jugendorganisationen/Person ebenfalls anwesend sein könnt.

Viele Grüße,
Eure Jupis Köln

Erreichen könnt ihr uns auf Twitter @JuPisNRW oder per mail an nrw@junge-piraten.de
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Aufruf zur Demonstration “Schöner leben ohne Nazis” am 5. Oktober 2013 in Mettmann

Aktion, NRW – 04. 10. 2013

Am Samstag, den 5. Oktober 2013 möchten wir um 12 Uhr in Mettmann unter dem Motto „Schöner leben ohne Nazis“ mit einer Demonstration ein Zeichen gegen Rechts setzen. Mit einem breit aufgestellten und bunten Protest, möchten wir zeigen, dass auch Mettmann keinen Platz für Neonazis und rechtes Gedankengut hat.

In den letzten Jahren haben Aktivitäten der extremen Rechten in der Kreisstadt stark zugenommen. Mindestens seit dem Jahr 2009 haben mehrmals Veranstaltungen der militanten Neonazi-Szene in der Gaststätte “Lounge Deluxe” in Mettmann stattgefunden. Somit hat sich die Neanderthal-Stadt zu einem wichtigen Treffpunkt von Neonazis aus ganz Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Dies hat zur Folge, dass sich sowohl extrem rechte Parteien, wie die „NPD“ oder die neu gegründete Neonazi-Partei „Die Rechte“, als auch militante Neonazis aus Kameradschaften vernetzen können. Dort planen und organisieren Neonazis ihre rechtsgesinnten und menschenverachtenden Aktivitäten. So gab es einen Aufruf zur Unterstützung inhaftierter Rechtsradikaler, die teilweise dem Umfeld des nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) nahestehen. Außerdem kam es zuletzt am 23. März 2013 zu gewalttätigen Übergriffen von Neonazis am Bahnhof Mettmann-Zentrum, bei dem Besucher/innen des Festivals gegen Rassismus zum Teil erheblich verletzt wurden.

Auch der Rat der Stadt Mettmann hat in seiner im Dezember 2011 verfassten Resolution die Gefahr erkannt und ruft dazu auf, „sich an friedlichen Protesten und Aktivitäten gegen das Auftreten von Rechtsextremisten und Neonazis in der Stadt Mettmann zu beteiligen.“

Mettmann ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Wir wollen keinerlei Freiräume für Neonazis zulassen. Wir wollen, dass sich alle Menschen – gleich welcher Herkunft, Religion oder Nationalität – in Mettmann wohl fühlen und frei und unbehelligt leben, lernen und arbeiten können.

Wir bitten, den Aufruf “Schöner leben ohne Nazis” zu unterstützen (Email an info@mettmann-gegen-rechts.de)und an der Demonstration am 5. Oktober 2013  um 12 Uhr teilzunehmen.

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Bericht von der Landesmitgliederversammlung

JuPis – 23. 07. 2013

Gestern, am 21. Juli fand unsere Landesmitgliederversammlung (LMV) statt. Dazu fanden sich neun Junge Pirat*innen aus Nordrhein-Westfalen, sowie drei Gäste zusammen. Unter anderem durften wir uns freuen, vom Landesvorsitzenden der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen, Patrick „Pakki“ Schiffer, und Johannes „James“ Zabel von den Jungen Piraten Berlin besucht zu werden. Die Versammlung begann pünktlich mit einer akademischen Viertelstunde Verzögerung um 14:15 Uhr.

Auf der Tagesordnung standen einige Satzungsänderungs- sowie allgemeine, programmatische Anträge und die Nachwahl des vakanten Posten des stellvertretenden Vorsitzenden. Nach der Eröffnung mit einem kurzen Grußwort von Gabriel, der zusammenfasste, was in den Monaten seit der letzten Landesmitgliederversammlung im Verein geschehen ist, folgten die Formalia, die wir routiniert und diszipliniert abhandeln konnten. Am Ende war uns ein Lob durch Pakki nicht verwährt geblieben, der sich wünschte, dass Landesparteitage ebenso reibungslos abliefen.

Die Satzungsänderungsanträge wurden alle fristgerecht eingereicht und konnten behandelt werden. Wie in der vorangegangenen Diskussion im Forum, wurde auf der Mitgliederversammlung darauf hingewiesen, dass die Änderungsanträge rein kosmetischer Natur sind und sie uns zu einem kostenpflichtigen Besuch beim Notar zwecks zwängen, damit die Änderungen beglaubigt beim Amtsgericht eingehen können. Da keine Notwendigkeit besteht, zogen die Antragsteller alle Anträge nach teilweise kurzer Diskussion über diese zurück. Geplant ist zur nächsten regulären Mitgliederversammlung eine komplett kosmetisch überarbeitete Version der Satzung zu beschließen. Über gewünschte Änderungen kann bereits im Vorfeld im Forum diskutiert werden.

Bei dern Sach- und Programmanträgen mussten wir leider feststellen, dass lediglich zwei Anträge innerhalb der Einreichungsfrist, die unsere Satzung vorgibt, eingingen sind. Nach kurzer Diskussion über das weitere Verfahren, beschlossen wir, über die inhaltlichen Anträge unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges zu sprechen und Meinungsbilder einzuholen, wie wir zu den Positionen stehen. Zu den fristgerechten Anträgen gehörte auch der Antrag zu einem neuen Logo. Da der Vorschlag, der vorab veröffentlicht wurde noch einen Fehler hatte, positionierten wir uns für eine korrigierte Version. Einen ersten Eindruck von dem neuen, moderneren Logo könnt ihr euch aber bereits hier holen.

Logovorschlag

Logovorschlag

Die inhaltlichen Anträge oder Meinungsbilder seien kurz zusammengefasst. Da sich alle Anträge mit bildungspolitischen Aussagen beschäftigen, werden wir einen Text aufbereiten, in dem alle Positionen dargestellt werden. Die Positionen reichen von Datenschutz an Schulen, der aus unserer Sicht zwingend zu verbessern ist, über die Verbesserung der Förderung offener Lehrmittel, die in NRW gerade einmal 20.000€ – ein Witz im Vergleich zu anderen Ausgabenposten – beträgt, bis hin zum lebenslangen Lernen.

Die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden war ein interessanter Punkt, da sich drei Kandidaten um den Posten bewarben. Auf Mike Karst entfielen 3, auf Kevin Bacovnik 4 und auf Alexander Schilling 6 Stimmen. Damit wurde letzterer gewählt. Auf der der Mitgliederversammlung folgenden Vorstandssitzung wurde Gagariana, nach einem positiven Meinungsbild auf der Landesmitgliederversammlung zum ersten Ehrenmitglied der Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen ernannt.

vorstand

Gruppenfoto des Landesvorstandes (CC-NC-SA-By-Lennart Zumholte)

Einen kompletten Überblick über den genauen Ablauf der Landesmitgliederversammlung könnt ihr euch in dem Protokoll der Versammlung, welches im Wiki veröffentlicht wurde, verschaffen.

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Einladung zur Landesmitgliederversammlung 2013.2

JuPis, NRW – 23. 06. 2013

Ahoi,

am 21.07.2013 findet in der Kreisgeschäftsstelle der Dortmunder Piraten unsere ordentliche Landesmitgliederversammlung statt. Es sind zwar nur Mitglieder stimmberechtigt, trotzdem sind Gäste natürlich herzlich willkommen.

Schaut am besten auf der Wikiseite vorbei, um euch über die Landesmitgliederversammlung zu informieren:
http://wiki.junge-piraten.de/wiki/NRW:Landesmitgliederversammlung_2013.Q2

Ihr könnt unter dem Punkt Anträge (https://wiki.junge-piraten.de/wiki/NRW:Landesmitgliederversammlung_2013.Q2/Antr%C3%A4ge ) Programmanträge einstellen. Natürlich könnt ihr auch Anträge an den Vorstand senden und wir pflegen sie dann ein: vorstand@jupis-nrw.de

Die Tagesordnung lautet wie folgt:

TOP 1: Begrüßung durch den Vorsitzenden
TOP 2: Wahl Versammlungsleitung, Protokollführung und Wahlleitung
TOP 3: Verabschiedung der Geschäftsordnung
TOP 4: Verabschiedung der Tagesordnung
TOP 5: Satzungsänderungsanträge
TOP 6: Allgemeine Anträge
TOP 7: Nachwahl des/der stellvertretenden Vorsitzenden
TOP 8: Sonstiges
TOP 9: Schlusswort des Vorstandes
TOP 10: Schließung der Versammlung

Die abschließende Einladung mit allen Anträgen im Wortlaut, Tagesordnung, Dauer und Ort erhaltet ihr spätestens eine Woche vor der Landesmitgliederversammlung bestätigend.

Akkreditiert wird ab 13:30 Uhr die Versammlung beginnt um 14:00. Sehr wichtig: Bitte bringe einen Lichtbildausweis (Bspw. Personalausweis / Pass) mit, damit wir dich akkreditieren können. Deinen Mitgliedsbeitrag kannst du auch vor Ort entrichten. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, welche nicht mehr als 3 Monate mit ihren Mitgliedsbeiträgen im Rückstand sind.

Adresse:
Kreisverband Dortmund
Märkische Straße 64
44141 Dortmund

Karte: http://openstreetmap.de/karte.html#?zoom=15&lat=51.50619&lon=7.46977&layers=B000TT

Wir freuen uns auf alle Teilnehmer*innen!

Viele Grüße
Euer Landesvorstand

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Solidarität mit Demonstrierenden in der Türkei

JuPis, NRW – 03. 06. 2013

Vergangene Woche demonstrierten tausende Menschen gegen ein Bauvorhaben am Istanbuler Gezi-Park. Daraus entzündete sich ein landesweiter Protest, der sich gegen die Erdogan-Regierung richtet. Gegen die Demonstrierenden wurden unverhältnismäßige Gegenmaßnahmen angewendet, wie der starke Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern. Die Menschen in der Türkei mobilisieren sich und demonstrieren für eine demokratischere Gesellschaft, die nicht durch die Regierung in den Grundrechten verletzt wird.

Durch soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und ähnliche werden soziale Missstände aufgedeckt und in die Öffentlichkeit transportiert. Wer einen Blick in diese Netzwerke wirft, wird feststellen müssen, dass die Geschehnisse in der Türkei wesentlich schlimmer sind, als die ansässigen Medien berichten. Gewalt von Polizisten*innen gegenüber wehrlosen Demonstrierenden, Menschen die durch Tränengas ihr Augenlicht verlieren, Brandwunden durch Geschosse erleiden,mit weiteren Spuren von Gewalt gezeichnet sind.

Trotz der Kritik vieler Staaten und auch der Europäischen Union lässt die Gewalt von Polizei nicht nach und bleibt drastisch gegenüber den Demonstrierenden. Das Demonstrationsrecht ist ein sehr bedeutsames und schützenswertes Recht. Dieses Recht muss der türkischen Bevölkerung gewährleistet sein. Wenn die türkische Bevölkerung eine Demokratisierung ihres Staates wünscht, so ist es an den Volksvertretern und Volksvertreterinnen diesen Willen zu realisieren.

Da wir in Gedanken bei den Demonstrierenden in der Türkei sind, rufen wir euch auf: Solidarisiert euch mit den Demonstrierenden! In den folgenden Tagen wird es in vielen Städten Solidarisierungsdemos und Kundgebungen geben. Geht hin, setzt ein Zeichen und gebt den Menschen in der Türkei Mut, sodass diese nicht alleine sind.

Solltet ihr noch weitere Aktionen kennen, schickt uns bitte eine E-Mail an: vorstand@jupis-nrw.de und wir pflegen den Termin hier ein.

Eine Liste der stattfindenden Aktionen:

  • Dortmund, Katharinentreppen, Dienstag 04.06. 19Uhr

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Rede zum Antihomophobietag

Uncategorized – 16. 05. 2013

Ein Gastbeitrag von Gabriel Heinzmann-Jiménez aka The Fury

Da am 17.05.2013 der Tag gegen Homophobie ist und die JuPis daran auch teilnehmen, habe ich dazu ein Statement ausgearbeitet und stelle es hier auch zur Verfügung:

Wir sind alle aus ein und demselben Grund heute hier: Weil wir Menschen sind – um gegen Vorurteile, Hass gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren vorzugehen. Der bekannte § 175 des Strafgesetzbuches wurde 1994, also viel zu spät ersatzlos gestrichen.

Es ist bedauerlich, dass ein Land wie Deutschland bis heute die Rechte von Homosexuellen noch nicht adäquat angepasst hat. „Bereits“ 2001 haben die Niederlande die Ehe für Homosexuelle geöffnet und bald daraufhin im Jahre 2003 tat dies Belgien und selbst ein erzkatholisches Land wie Spanien öffnete Tür und Tor für die gleichgeschlechtliche Ehe im Jahr  2005.

Sogar in den USA werden die Bundesstaaten fortwährend liberaler und menschlicher und erlauben die gleichgeschlechtliche Ehe. Vor kurzem haben erst Washington, Maryland, Rhode Island, Minnesota und Delaware für die Öffnung der Ehe für Gleichgeschlechtliche gestimmt. Mittlerweile sind es 11 Bundesstaaten die in den USA die Homosexuellen-Ehe geffönet haben. Wann wird  Deutschland diese Rechte den gleichgeschlechtlichen Ehen endlich und zu Recht zusprechen?

Leider hinkt Deutschland diesem richtigen Trend hinterher und schafft es nicht  sich auf politischer Ebene weiterzuentwickeln. Das Bundesverfassungsgericht wird im Sommer ein Urteil fällen, in dem die Hauptaussage sein wird: »Alle Menschen sind gleich – Homosexuelle sind Menschen! « Spätestens dann wird die Bundesregierung handeln müssen. Es ist eine Schmach, dass hier bis heute eine Diskriminierung stattfindet und das seitens des Staates.

Woher kommt diese Angst? Woher dieser Hass? Es ist nicht nachvollziehbar: Weder „die Familie“ ist bedroht, noch die Gesellschaft vom Aussterben. Seit es Menschen gibt, existiert auch die Homosexualität und wie man sieht, ist die Menschheit nicht ausgestorben. Keines der aktuellen Argumente ist für einen logisch denkenden Menschen rational nachvollziehbar.

Auch gegen die Verwendung des Wortes „Schwul“ synonym für negative Worte wie  Beleidigungen sind nicht tolerierbar und keineswegs angemessen. Gegen  all diese Problematiken reichen wir uns heute die Hand und zeigen, dass  es irrelevant ist wen man liebt, mit wem man schläft, solange man  glücklich ist.

Wir wollen keine Toleranz! Wir wollen keine Akzeptanz! Wir wollen einfach als Menschen wahrgenommen und respektiert werden.

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